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Alpin-Skikurs 2015 der 11. Klassen

Bericht vom 25.01.2015

Nach der gestrigen Ankunft in Meransen (nach mehreren Staus) ging es heute früh direkt zum Skiverleih, um für jeden Schüler die passende Skiausrüstung zu finden. Danach fand die altbewährte Bindelsche Skigymnastik statt, welche allen trotz kaltem Wind einheizte. Mit Dehnungen und Übungen zum Anfahren am Lift wurden alle auf den bevorstehenden Tag bestens vorbereitet, denn als alle Teilnehmer in Gruppen mit verschiedenen Betreuern aufgeteilt wurden, ging es auch schon auf die erste Piste, den Pobist. Egal ob Fortgeschritten oder Anfänger, jeder konnte da noch etwas dazulernen. Nach dem kräftezehrenden Akt wurden die Reserven mit einem leckeren Mittagessen – Schnitzel mit Pommes oder für Vegetarier auch Kaiserschmarrn – wieder aufgefüllt. Für einige ging es daraufhin schon auf den 2510m hohen Gitschberg, der Rest blieb vorerst am Brunnerlift. Als gegen 16.30 Uhr alle erschöpft in unser Hotel zurückkehrten, ließen wir uns nach einer kleinen Pause noch das Abendessen schmecken und rundeten den Abend mit interessanten Vorträgen über die Skigebiete Meransen, das Skigebiet Gitschberg und die Region Südtirol ab.
Die 12er Teilnehmer Marv, Joelle, Phillip, Teresa


Mo, 26.01.15

Heute war der 3. Tag in Meransen - der 2. Skitag. Der Tag begann für uns alle 7:30 Uhr mit dem Frühstück, welches einige lieber in ihrem Bett zu sich genommen hätten.
Nach der morgendlichen Pflege hieß es dann 8:30 Uhr: „Ab auf die Piste und ab auf den Berg.“ Bei herrlichen Kaiserwetter war das Skifahren im Jochtal für alle ein unbeschreibliches Gefühl. Die Anfänger, die am Tag zuvor noch große Probleme hatten und sich erst an die „rutschigen Bretter“ gewöhnen mussten, machten von Abfahrt zu Abfahrt eine bessere Figur. Die Stürze wurden weniger und die Lust am Skifahren immer größer. Des Weiteren legten alle am Vormittag eine Leistungskontrolle im Pflugbogen ab, die alle erfolgreich meisterten.
12:30 Uhr legten wir alle eine kleine Pause ein, um uns das verdiente Mittagessen im Bergrestaurant Jochtal zu gönnen. Das Bergrestaurant war im Vergleich zum Vorjahr kaum wiederzuerkennen, da es 2014 grundsaniert und erneuert wurde. Die urige Hütte verwandelte sich in eine moderne Gastlichkeit im neuen alpenländischen Ambiente.
Nach dem Mittag wurden wir Schüler dann in 3 Gruppen eingeteilt, die alle individuell aufgrund ihrer Fertigkeiten das Skigebiet erkundeten. Kurz nach 4 kehrten wir wieder in den Brunnerhof ein um uns nochmal für ein Stündchen auszuruhen. Danach hieß es nämlich: Ab ins Schwimmbad. Dort verweilten wir 2 Stündchen und verbrauchten unsere letzten Kraftreserven beim Rumtollen im Wasser. Anschließend gab es das Abendessen, um gestärkt den Vorträgen zu lauschen und den Vortraghaltenden Energie zu spenden.
Schlussendlich war es ein anstrengender aber auch ein weiterer schöner Tag in Meransen.
Johannes (der Siebzehnjährige)



Di., 20.01.15

Nachdem wir gestern mit Skifahren und Schwimmen äußerst aktiv waren, stand heute ein neuer Tag auf den Pisten im Skigebiet Gitschberg an. Zunächst starteten wir mit einigen Aufwärmübungen und Spielchen vor dem Bergrestaurant auf dem Gitschberg. Es folgten einige Abfahrten und später die Leistungskontrollen für die Komplexübung, welche auf der roten Piste absolviert wurden. Leider spielte das Wetter später nicht mehr so recht mit, was sich durch Schneefall, Sturm und schlechte Sicht durch Nebel äußerte. Demzufolge konnten wir bislang kein Foto auf dem Gipfel des Gitschberges machen, dessen Piste zudem aufgrund der schlechten Wetterbedingungen gesperrt wurde. Nach einem Kakao in einer der verschiedenen Hütten ging es dann über die Talabfahrt zum Brunnerlift und von dort aus zurück in das Hotel. Nach Salat, Pizza, Gulasch mit Kroketten sowie Apfelstrudel zum Nachtisch waren dann auch die wenigen, harmlosen Stürze schnell wieder vergessen.
Wir freuen uns auf den nächsten Tag auf den Pisten!
Marius & Joelle


Mittwoch, 28.01.2015

Vom Kaiserwetter geweckt, startete unser vierter Skitag mit einem Lächeln im Gesicht.
Heute besuchten wir ausnahmsweise beide Skigebiete (Gitschberg, Jochtal), um die Fertigkeiten jedes Einzelnen weiter auszubauen. Dem Zweck entsprechend arbeiteten wir so auf die heutige Leistungskontrolle im parallelen Kurvenfahren und die erfolgreiche Absolvierung der Komplex-Übung hin. Anschließend fuhren wir geschlossen auf den Gitschberg, um auf der Höhe von 2510 Meter das traditionelle Foto vor dem Gipfelkreuz zu schießen. Einmal auf dem Berg angekommen, mussten wir auch irgendwie wieder hinunter. Also versuchten sich dieses Mal auch alle an der Talabfahrt vom Gitschberg bis zum Brunnerlift. Nachdem alle das Hotel erreich, wurden die Kraftreserven für den morgigen und letzten Skitag aufgefüllt. Wir Zwölftklässler verschönerten uns den Abend mit der kreativen Namensfindung für die elfte Klasse, um sie am Abschlussabend zu taufen. Des Weiteren hatten wir an diesem Mittwoch ein Geburtstagskind. Johannes Liebe wurde stolze 18 Jahre alt.



Donnerstag, 29.01.2015

Am Donnerstag brach auch schon unser letzter Tag auf den Brettern an. Das Skigebiet Gitschberg-Jochtal verabschiedete uns zwar nicht mit Kaiserwetter, aber wir machten das Beste daraus und zeigten noch einmal unser Können, unter anderem bei der Leistungskontrolle zum Parallelschwung und –stopp. Alle konnten diese Königsdisziplinen durch das Training der vergangenen Tage mit Bravour bestehen. Danach ging es zu einem leckeren Mittagessen ins Gitschbergrestaurant. Dabei wurde die Kreativität der Zwölftklässler zur Namensfindung noch mal angefacht. Nach der Stärkung fuhren wir in kleineren Gruppen in Formationen wie Rauten oder Raupen, bevor es für einige Mutige bis ganz hoch auf den Gitschberg ging. Von dort aus ging es nach ein paar Abfahrten in kleineren Gruppen bis ganz runter ins Tal zum Brunnerlift. Nun mussten wir auch schon unsere Skier zurück zum Skiverleih bringen, natürlich nicht, ohne eine Abschiedsrunde auf unserer Hauspiste zu drehen. Nach dem leckeren Abendessen mussten die Koffer für die morgige Heimreise gepackt werden, bevor der Abschlussabend mit der Skitaufe und Namenvergabe eingeläutet wurde. Alles in allem war die Skifahrt 2015 ein voller Erfolg und wir hoffen, dass die Schüler im nächsten Jahr genauso viel Spaß haben werden wie wir.
Theresa


Skilager der 7a in Neudorf

Montag, 09.02.2015

Heute fuhren wir, die Klasse 7a, mit dem Reisebus von Gebesee nach Neudorf. Wir waren drei Stunden unterwegs und trotz schweren Schneetreibens gegen 11:00 Uhr da. Es lag bereits eine Menge Schnee. Zuerst mussten wir eine längere Zeit warten, um in die Jugendherberge zu kommen. Im Speisesaal gab uns Herr Bindel Informationen zum Verhalten in der Jugendherberge und Frau Rößler überreichte uns die Schlüssel für unsere Zimmer. In diesen lebten wir uns relativ schnell ein. Im Anschluss machte uns Herr Bindel mit den Pisten- und Liftregeln vertraut. Später gingen wir mit unseren Betreuern zum Skiverleih in Neudorf. Jeder bekam seine nötige Skiausrüstung. In kleineren Gruppen durften wir den mühsamen Weg mit „schwerem Gepäck“ wieder zur Herberge laufen. Danach aßen wir Abendbrot und verbrachten die restliche Zeit zusammen als Klasse. Um 22:00 Uhr war dann auch schon Nachtruhe. Dies war unser erster Tag in Neudorf.
Leonie, Cindy, Pauline, Julius


Dienstag, 10.02.15

7.00 Uhr morgens ging unser Tag los, denn wir wurden von Fr. Rößler geweckt. Anschließend stärkten wir uns mit einem Frühstück für den harten Tag. Danach zogen wir unsere Skisachen an und machten uns auf den Weg zur Piste, wo wir die Übungsaufgaben, die uns Hr. Bindel stellte, erfolgreich meisterten. Zunächst teilten wir uns in zwei Gruppen, um zu lernen, wie wir die Piste mit der richtigen Technik sturzfrei bewältigen können. Gegen Mittag stärkten wir uns in der Aufwärmstube des Skivereins Sehmatal mit einem kleinen Imbiss. Nun durften wir das erste Mal mit dem Lift hochfahren. Nach einer Menge Spaß auf der Piste - Abfahrt, Auffahrt mit dem Lift und einer Schneeballschlacht - gingen wir langsam in kleinen Gruppen zurück in die Jugendherberge. Dort angekommen, holten alle tief Luft, denn wir waren von dem anstrengenden Rückmarsch total erledigt. Nun duschten wir und chillten eine Runde bis zum Abendessen. Anschließend schauten wir uns die Bilder des Tages mit Stürzen und tollen Abfahrten an. Bald darauf fielen wir erschöpft ins Bett.
Nele, Josi, Luisa, Lara, Annemarie, Lea S.+ M., Emma



Mittwoch, 11.2.2015, 3.Tag

Um 7.20 Uhr standen wir auf, zogen uns an und frühstückten ausgiebig.
Unten im Speisesaal erwartete uns ein leckeres Buffet. Als alle fertig waren, zogen wir die Skiausrüstung an und machten uns auf den Weg, aber es fehlten mal wieder ein Paar Skiboots. An der Piste angekommen, erwärmten wir uns durch Spiele und lustige Wettkämpfe. Zum Beispiel fuhren wir mit einem Ski rückwärts um die Wette. Endlich durften wir mit dem Ankerlift auf den Berg fahren und zunehmend selbstständig hinunterschlittern. Wir waren alle froh über unsere Mittagspause, in der wir uns stärken und etwas ausruhen konnten. Dann ging der Spaß auf dem Berg bis 16.00 Uhr weiter.
Der Weg zur Herberge war erneut anstrengend. Fix und alle begaben wir uns auf die Zimmer, ruhten uns aus, denn am Abend wollten wir zum Nachtskifahren, das wir mit Spannung erwarteten. Zuvor gab es gebratene Leckereien – mal was Neues – Angrillen im Schnee. Punkt 19.00 Uhr standen wir wieder auf der Piste. Mit einem Riesengaudi endete dieser ereignisreiche Tag.
Julian, Christopher, Hannes, Thomas, Robin, Philipp



Donnerstag, 12.2.15

4. Tag, Julians Geburtstag!!!
Mit morgendlichem Gesang gratulierten wir Julian zum Geburtstag und aßen Torte, welche seine Mum bestellt hatte.
Heute, am letzten Tag unseres Skilagers, fuhren wir mit der von einer alten Dampflokomotive gezogenen Fichtelbergbahn nach Oberwiesenthal, um dort unsere neu erworbenen Fertigkeiten auf einer unbekannten Piste anzuwenden.
Mit einem Sessellift wurden je 3 bis 4 Personen in Richtung Abenteuer befördert, da wir nicht wussten, was uns auf den weitläufigen Strecken erwarten würde. Voller Aufregung und Vorfreude kamen wir auf dem über 1200 Meter hohen Fichtelberg an, fanden uns in den alten Gruppen der letzten Tage zusammen, um gemeinsam die Himmelsleiterabfahrt hinabzusausen. Das herrliche Kaiserwetter ermöglichte uns eine atemberaubende Sicht über die Landschaft bis hinüber nach Tschechien. Nach mehreren gemeinsamen Abfahrten, bei denen wir unsere Angst überwunden hatten, durften wir in kleinen Gruppen unter Aufsicht fahren.
Ca. 16 Uhr traten wir gemeinsam den Rückweg an, doch nicht mit der Bahn, sondern wir schlitterten den 3,5 km langen Weg auf unserem neuen Fortbewegungsmittel bis vor die Jugendherberge.
Nach einer kurzen Pause mit Schuhwechsel schleppten wir unsere neu gewonnenen Freunde (Skiausrüstung) zu ihren Eltern zurück (Skiausleihe). Trauernd liefen wir zur Jugendherberge zurück, wo es bald ein warmes Abendessen gab.
So gegen 20 Uhr brachen wir zu der besonderen Abschlussüberraschung auf, einer Fackelwanderung durch den tief verschneiten Wald.
Zwei Stunden später - so Schluss jetzt, Herr Bindel drängelt - fielen wir in unsere Betten und freuten uns auf das heißgeliebte WLAN zu Hause.
Marie, Tessa, Johanna (nur am Lachen hier)



Kursfahrt Italien

Auf den Spuren von Goethe

Sommer, Sonne, Goethe – das zog die beiden 11er Kurse dieses Jahr nach Italien, direkt an den Gardasee. In den prachtvollen Städten Verona und Venedig schlenderten wir durch die Straßen und Läden und erkundeten die schönsten Ecken. Als Shakespeare-Kenner besuchten wir natürlich das angebliche Wohnhaus von Julia, wo man vor lauter Touristen die schönen Stunden mit ihrem Romeo kaum nachvollziehen konnte. Ein atemberaubendes Panorama (nicht nur vom Boot aus) bot Malcesine, ein sehr alter, kleiner Ort, in dem wir (natürlich!) noch Goethes Anwesenheit spüren konnten. Die heißen Tage ließen wir meistens im Pool des Hotels oder direkt am Gardasee ausklingen. Als erlebnisreiche Fahrt werden uns die Tage in schöner Erinnerung bleiben. Kurs 11/2



Sprachreise England

Unsere Sprachreise auf die Insel: 28.06.-03.07.2015

Mit großer Ungeduld fieberten 60 Schüler der Klassenstufe 9 der Sprachreise nach Großbritannien entgegen. Am Sonntag um 21:00 ging das Abenteuer endlich groß. Einige schienen sich auf einen längeren Aufenthalt in Brighton und London eingerichtet zu haben, denn es kostete Mühe sämtliche Gepäckstücke im Bus zu verstauen. Doch gegen 22:00 ging es los. Zunächst in Richtung Calais zur Fähre, die wir am Montag gegen 10:00 erreichten. Bei der Zollkontrolle gab es keine Probleme und auch die Orientierung auf der Fähre erwies sich für alle einfacher als erwartet. Unsere erste Station auf der Insel war das beschauliche Canterbury, bekannt durch seine Fachwerkbauten und die weltberühmte Kathedrale. Nach dem Besuch der Kathedrale blieb noch ausreichend Zeit die engen Gassen auf eigene Faust zu erkunden, ehe es weiter nach Brighton ging. Gegen 18:00 erreichten wir endlich Brighton und im Bus baute sich eine gewisse Spannung auf, denn die ersten Gasteltern kamen zum Treffpunkt. Das Abenteuer ging am Abend in die nächste Runde, denn Forschergeist war gefragt, um elektrische Geräte oder die Dusche in Gang zu setzen. Viele sehnten sich aber nur nach einem Bett. Doch die Nacht war kurz, denn am Dienstag stand London auf Programm. Deshalb war die Abfahrt in Brighton für 7:45 angesetzt. Für einige Gastfamilien war dies anscheinend viel zu früh, denn die Abfahrt verzögerte sich um 30 Minuten. Der erste Termin in London, welches wir nach 2,5 Stunden erreichten, war eine Stadtrundfahrt mit unserem Reiseleiter John. Dieser vermittelte uns interessante Einblicke in die Stadtgeschichte und faszinierte uns mit seinem Fachwissen zu den Sehenswürdigkeiten. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir pünktlich zur Wachablösung den Buckingham Palast. Für eine kleine Gruppe begann gegen 13:00 das nächste Abenteuer: U-Bahn. Am Ausgang Baker Street gab es das erste Problem. Ein U-Bahn Fahrschein verweigerte den Ausgang, da der Magnetstreifen beschädigt war. Dieses Szenario wiederholte sich mehrfach und rief immer einen Sicherheitsbeamten auf den Plan. Während eine Gruppe sich für den Besuch bei Madame Tussauds entschieden hatte, wartete eine zweite geduldig auf die Fahrt mit dem London Eye während die dritte Gruppe am Londoner Dungeon trotz Voucher um Einlass „betteln“ musste, da unsere Buchung im Computer nicht zu finden war. Doch Ende gut, alles gut. Danach blieb noch ausreichend Zeit die Stadt in kleinen Gruppen auf eigene Faust zu erkunden, ehe es gegen 18:30 zurück nach Brighton ging. Müde, aber mit vielen tollen Eindrücken, kehrten wir 21:15 in die Gastfamilien zurück. Am Mittwoch stand zunächst die Erkundung von Brighton auf dem Programm. Los ging es mit dem Wahrzeichen der Stadt-dem Royal Pavilion, welcher durch seine einzigartige Architektur die Besucher in seinen Bann zieht. Im Anschluss erkundeten wir The Lanes- die Altstadt mit den engen und verschlungenen Gassen. Am Nachmittag stand eine Klippenwanderung am Beachy Head an. Senkrechte Klippen erstrecken sich über mehrere Kilometer und laden zum Wandern ein. Am Ende lockte ein weitgestreckter Strand. Hier nutzten wir die Chance die Wassertemperatur zumindest mit den Füßen zu testen. Der Kontrast war enorm: Lufttemperatur 32°C; Wassertemperatur 14°C. Gegen 18:30 kehrten wir zu den Gastfamilien zurück. Am Donnerstag fuhren wir erneut in die Metropole London. Zunächst besichtigten wir den Tower und im Anschluss ging es per U-Bahn entweder ins British History Museum, ins Natural History Museum oder ins Science Museum. Auch in diesem Jahr gab es das „bewährte“ Ritual. Beim Umsteigen hatten sich 2 U-Bahn Fahrscheine in Luft aufgelöst und auch eine intensive Suche führte nicht zum gewünschten Erfolg. Also war Nachlösen angesagt, denn Schwarzfahren ist in GB teuer. Die verbleibende Zeit wurde vielfältig genutzt: im Covent Garden, in der Westminster Abbey oder auch im Regierungsviertel. Es blieb aber auch Zeit einen der vielen Parks der Stadt zu erkunden oder letzte Einkäufe in der Oxford Street zu erledigen. Am späten Abend ging es wieder in Richtung Dover zur Fähre und kurz vor der Zollkontrolle breitete sich bei zwei Schülern die blanke Panik aus, denn der Personalausweis war urplötzlich verschwunden. Auch dies ist ein altbekanntes, sich fast jährlich wiederholendes Ritual. Doch die Zollkontrolle bestand nur aus einer Frage: „All Germans?“. Puh, Glück gehabt, denn nur 15 Minuten später legte die Fähre nach Calais ab. An diesem Tag hatten wir sogar mehrfach Glück, denn durch eine Blockade der Zufahrtswege zur Fähre durch LKW-Fahrer war nicht sicher, ob wir unsere gebuchte Fähre um 0:50 bekommen. Nach der Ankunft in Calais kehrte schnell Ruhe im Bus ein, denn der lange Tag in London bei 28°C hatte geschlaucht. Gegen 16:00 erreichten wir Gebesee und wir hatten nur noch 3 Wünsche für diesen Tag: duschen, essen und schlafen.