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Finalradtour der 8b zum Zelten nach Hohenfelden

Sonntag, 30. Juni 2019

Heiß, heißer, am heißesten und trotzdem auf Tour

Frei nach dem Motto „nur die Harten kommen in den Garten“ startete die Radtour der 8b am Sonntag 8 Uhr pünktlich in Gebesee. Alle bestens gelaunt, super ausgerüstet und die Eltern guter Dinge, dass es alle schaffen. Zügig lief der Start, dann ein Sturz aufgrund ungünstiger Pistenverhältnisse, Stopp am Domplatz um etwaige Magenlücken zu schließen und dann weiter durch Erfurt Richtung KKH. Das permanente Bergan merkte kaum einer. Aber ab dem KKH Richtung Suhle Quelle – der Anstieg hatte es dann doch in sich. Es war schon mega heiß und der Berg nahm kein Ende. Aber – ohne Ausfälle hat es jeder geschafft. Am höchsten Punkt der Tour warteten Eltern mit kühlenden Getränken – welch Glück. War schon nen bisschen hart. Danach war es bis Hohenfelden eigentlich ein Kinderspiel. Ruck zuck waren wir da. Teilweise wurden vor Ort jetzt Zelte aufgebaut. Einige ruhten sich aus – Zelt aufbauen kann man auch später. Zur Abkühlung ging es dann rüber ins Strandbad. Vorher noch ein Sturz… war aber schnell versorgt – die Beteiligten waren alle samt hart im Nehmen – Respekt. Lange hielten wir es da aber nicht aus, es war voll und irgendwie nicht so sehr ansprechend und die Eltern warteten auf dem Zeltplatz mit Kuchen. zurück – restliche Zelten aufbauen und feststellen, dass es auf dem Zeltplatz eine noch viel bessere Badestelle gibt. Die Eltern trudelten auch so langsam ein, und wir genossen Brätel und Bratwurst. Übrigens – Zelten für Arme ist das hier nicht: es gibt einen Kühlwagen und auch Stromversorgung für Handy und Co. Kann keiner sagen, Zelten ist spartanisch – bei uns nicht. Und jeder der das hier liest – die 8b besteht aus super engagierten Eltern – es gibt die, die Gepäck bedingungslos transportieren. Es gibt die, die stets zur Stelle sind, wenn es heißt sich um Verpflegung zu kümmern und es gibt die, die profimäßig eine solche Radtour überhaupt erst möglich machen, indem sie ihre Passion zum Radsport bei solchen Aktionen bedingungslos frei ausleben. Einzigartig!!!


Sommer-Sonne-Sonnenschein

Der Tag startete allerdings mit einem leichten Regenschauer, was für angenehme Abkühlung in den Zelten sorgte. Früh war die Nacht zu Ende, für den Einen 4 Uhr, die anderen zwischen 7 und 8 Uhr und die Letzte 9:30 Uhr. Frühstück war, passend zur gesamten Ausstattung, kaum spartanisch. Diverse Cornflakessorten, Müsli, Obst, frische Brötchen, Marmelade und eben das Gesamte weitere Sortiment – jeder fand etwas und wurde satt. Müll-, Abwasch- und Tischdienst wurden auch erfüllt. Dann ging es auf zum Kletterwald – die eine Gruppe kletterte, die andere übte sich im Bogenschießen – die einen sammelten also Früchte fürs Abendbrot, die anderen schossen die Fleischbeilage. Anschließend ging es kurz über unser Lager für den ein oder anderen Happen direkt zur Badestelle. Anfangs war es im Wasser glatt wärmer als draußen, später umgekehrt. Wir übten uns alle im Standup-Paddeling, sowohl auf einem entsprechenden Board als auch auf Luftmatratzen. Dann hieß es seitens der Verantwortungstragenden: „Was gibt es heute zum Abendbrot?“. Blöde Frage, wenn man 4 hochkarätige Sterneköche unter den Schülern hat, die zum einen aus ziemlich wenig viel machen (Dinge die fehlen, werden einfach durch Fragen bei Dauercampern besorgt) und auch noch das Drumherum managen, so dass die Verantwortlichen gar jegliche Verantwortung abgeben und die Homepage füttern. Wir sind gespannt und berichten morgen vom kulinarischen Genuss.

Toll, toller, am tollsten und leider der letzte Tag

Das erste Bild des Tages hätte Frau Schulze fast zum Umfallen gebracht – gerade aus dem Zelt gekrochen kamen 4 männliche Heranwachsende vom Abwaschen und sie hatten tatsächlich frisch gespültes Geschirr in der Schüssel (siehe Galerie). Hammer, was drei Tage im Lager ausmachen können (Lagerleiter bei solchen Aktionen ist natürlich Herr Haubeiß). Frühstück fand im gewohnt stilvollen Ambiente statt. Anschließend Extremradtour von 3 km zur Vögelei (in der Fachsprache Falknerei). Horst, Ulli, Bert und die anderen Vögel und Vögelinnen (weitere Namen konnten wir uns nicht merken, da wir Tiefflugattacken ausweichen mussten) zeigten uns mit ihrem Meister ihr Können. Frau Schulze legte sich beim Einlass geringfügig mit diesem Meister an und musste zur Strafe so nen arschschweren Vogel der Gattung Adler gefühlte 10 Stunden mit ausgestrecktem Arm auf Schulterhöhe halten. Gelang ihr aber – ätschebätsch! Lukas hatte am Ende der Show nicht nen Vogel im sondern auf dem Kopf. Summa summarum war es widererwartend ziemlich eindrucksvoll.

Bevor wir dann die Extremstrecke zum Zeltplatz zurück antraten, mussten wir natürlich noch den REWE aufsuchen. Ein bisschen Zivilisation muss zwischendurch doch mal sein.

Am Zeltplatz gab es dann noch eine kleine zusätzliche LaaO-Einheit mit dem Thema: „Mit dem passenden Luftdruck im Reifen fährt es sich viel leichter.“. Nachweislich flogen wir förmlich anschließend zur Avenida-Therme.

Was macht man, wenn man eine Ampel mit rot und grün vorfindet, auf dem Hinweisschild jedoch eine Ampel mit zusätzlich gelb dargestellt ist. Richtig, einfach BaaO (Baden am anderen Ort) und testen, was so geht. Die Reifenrutsche brachte Alt (oder sanfter ausgedrückt: Ältere) zügig in körperliche Grenzsituationen, egal ob über oder unter dem Reifen. Die Jungen waren nur vereinzelt vorzufinden und bevorzugten die ruhigen Gewässer. Der Imbiss in der Therme musste bereits 17 Uhr eingenommen werden – wir hatten einfach Hunger. Und mal scharf drüber nachgedacht: was isst man, wenn man 2h später wieder Hunger bekommt? Also schickte Frau Schulze Herrn Haubeiß und Herrn Kruse einkaufen. Auf der Liste standen Flaschen wegbringen, Getränke, Brötchen und Bratwürste besorgen. Die letzten beiden wichtigsten Punkte haben zur vollen Zufriedenheit funktioniert. Am ersten und zweiten Punkt mussten wir noch 2x nachlegen. Naja, Männer in der Kaufhalle, den Rest denken wir uns.

Die Bratwürste wurden erneut mit akribischer Einsatzbereitschaft unserer Kochgruppe gegrillt und jegliches noch vorhandene Gemüse und Obst eindrucksvoll zubereitet – die Kochprofis können es nicht besser! Die Wärme des Grills zog uns alle magisch an, es sind zur Zeit nur ca. 15 Grad draußen und nicht jeder hat an genügend warme Kleidung gedacht. Auf jeden Fall lassen sich auch Apfelscheiben hervorragend grillen und schmecken anschließend lecker nach warmen Apfelmus.

Bleibt am Ende sich zu fragen: Warum ist morgen alles zu Ende? Gerade jetzt, wo jeder beginnt sich zu organisieren und sich mit den anderen organisiert. LaaO – genau so sieht es aus!!!!!!!!!!!!!!!!

Von 38 bis 8; 26 minus x, schnell-schneller-am schnellsten

All diese Titel passen zu unserem Abreisetag.

38 bis 8: Sonntag sind wir bei guten 38 Grad geradelt und heute bei eher gefühlten Minusgraden aus dem Zelt gekrochen. So schlimm war es zwar nicht, aber es waren diejenigen gut dran, die eine lange Hose eingepackt hatten. Es war schon ziemlich kalt.

26 minus x: Schwund ist immer. Die eine musste zum Orchester (Abiball), die andere war bereits bei der Hinfahrt arg erkältet und traute sich den Rückweg nicht zu, ebenso ein weiterer Kandidat und einer, der gar nicht erst angereits ist, weil sein Körper nicht so wollte und noch eine andere, die bereits am Montag vor den Bedingungen kapitulierte. Aber der Rest war eisern und lies sich den Rückweg nicht nehmen.

Vorher hieß es aber einpacken. Und das war ganz schön aufwendig und sehr zeitintensiv. Dem ein oder anderen wurde der mangelnde Packsinn zum Verhängnis, wieder ein anderer hatte doch nicht so das passende Equipment. Der große Teil aber war gut vorbereitet. War ja auch schon unsere zweite längere Tour und die Erfahrungen von der letzten Tour möchten ja nun bitte auch mal fruchten.

Den größten Packsinn bewies Lina, die am Ende alles in den Transporter verstaute - es war eine Unmenge - und es passte trotzdem alles rein.

Mit einer Stunde Verspätung starteten wir dann auf unserer Rädern Richtung Heimat. Bis Schellroda ging es bergan und wir Großen hatten kein Mitleid - Zeit ist knapp und deshalb musste es schnell- schneller - am schnellsten sein. Irgendwann gewöhnte sich der Körper aber an die Anstreckung und plötzlich rollte es fast von allein. Wir brauchten ca. 3 h (Hinfahrt waren 5 h), inklusive einem Stopp zwecks Reifenwechsel und Eisessen in Gispi. Tolle Leistung - Ich bin super STOLZ auf EUCH!

Herr Haubeiß und Frau Schulze waren auf die Minute pünktlich beim Abiball.

Die Ideen für nächstes Jahr sind bereits geschmiedet und werden so schnell als möglich in Stein gemeißelt.
Es geht zum Mittelpunkt Deutschlands. D.h. zu einem der 5 verschiedenen Mittelpunkte Deutschlands.
Aber wieso 5? Googelt selbst...
Und zu welchem? Vermutet selbst...
Wir setzen unsere Radtourtradition fort!!! (Ab der 3. Tour darf man schon von Tradition sprechen)

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