Projektauftakt Klasse 9: Weniger Smartphone – mehr bewusste Zeit
Montag, 28.09.2026
Wie verändert sich unser Alltag, wenn wir unser Smartphone und Tablet bewusst weniger nutzen?
Mit dieser Frage startet unser neues Projekt zum Thema Mediennutzung und digitaler Alltag.
Vom 28. September bis zum 2. Oktober führen die Schülerinnen und Schüler ein persönliches Medienexperiment durch. Dabei geht es nicht darum, vollständig auf Smartphone oder Tablet zu verzichten oder möglichst wenig Bildschirmzeit zu erreichen. Vielmehr beobachten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Nutzung, setzen sich ein persönliches Ziel und versuchen, digitale Geräte im Alltag bewusster und gezielter einzusetzen.
Bereits im Vorfeld haben sie ihre Ausgangslage dokumentiert: Wie viel Zeit verbringen sie täglich am Smartphone? Welche Apps und Funktionen nutzen sie besonders häufig? In welchen Situationen greifen sie automatisch zum Handy? Der durchschnittliche Medienkonsum betrug dabei etwa 7 Stunden und 50 Minuten pro Tag. Auf dieser Grundlage entwickeln sie eine eigene Verzichts- oder Reduktionsregel und halten während des Projektzeitraums ihre Erfahrungen fest.
Dabei kann es beispielsweise darum gehen, Social Media, kurze Videos, Spiele oder unnötiges Scrollen zu reduzieren. Auch handyfreie Zeiten beim Essen, direkt nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafengehen sind mögliche Ansätze. Notwendige Kommunikation mit der Familie, schulische Aufgaben und wichtige Nachrichten bleiben selbstverständlich erlaubt.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren täglich ihre Bildschirmzeit, ihre häufigste Nutzung, handyfreie Zeiten und ihre persönlichen Erfahrungen. Außerdem halten sie fest, was sie stattdessen gemacht haben und wie leicht oder schwierig ihnen die Veränderung gefallen ist. So entsteht ein individuelles Bild davon, welchen Einfluss die Smartphone-Nutzung auf den eigenen Alltag hat.
Im Anschluss an das Projekt werden die Ergebnisse im Rahmen unseres GeWi-Unterrichts ausgewertet. Dabei betrachten wir nicht nur die persönlichen Erfahrungen, sondern auch die gesellschaftliche Bedeutung digitaler Medien.
Die Schülerinnen und Schüler werten ihre Daten aus, erstellen Diagramme und setzen ihre persönlichen Erfahrungen mit gesellschaftswissenschaftlichen Perspektiven in Beziehung. Anschließend präsentieren sie ihre wichtigsten Erkenntnisse und formulieren ein persönliches Fazit.
Wir sind gespannt, welche Erfahrungen die Schülerinnen und Schüler machen werden: Wird die gewonnene Zeit tatsächlich anders genutzt? Fällt der Verzicht leichter oder schwerer als erwartet? Und welche Regeln für den eigenen Medienkonsum bleiben vielleicht auch nach dem Projekt bestehen?
Wir freuen uns auf spannende Beobachtungen, ehrliche Reflexionen und interessante Gespräche über einen bewussteren Umgang mit Smartphone und Tablet.
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